Segel setzen sich nicht alleine - jeder musste mit anpacken bei dieser ganz besonderen Klassenfahrt: Die R9b fuhr vom 19.7. bis zum 24.7. auf dem Dreimaster-Plattbodenschiff "Noorderlicht" durchs Ijsselmeer. Los ging´s in Harlingen in den Niederlanden, wo das Schiff erst einmal mit frischen Vorräten beladen werden musste. Einige Karotten und Brokkoli landeten im Wasser, aber das meiste gelangte heil an Bord, so dass am nächsten Tag die Segel gesetzt und Kurs auf Vlieland, eine westfriesische Insel, genommen werden konnte. Dort war erstmal Shoppen, Eisessen und Volleyballspielen angesagt, bevor es am nächsten Tag Richtung Terschelling ging - unter Segelkraft. Es blieb sportlich, ein Ritt durch die Dünen und eine Fahrradtour standen auf dem Programm - beides konsequent mit Helm, was die Holländer vor allem bei der Radtour etwas irritierte. Am Mittwoch ging es in die Disko und am Donnerstag war das Wasser weg - das Schiff konnte sich im Watt auf einer Sandbank trockenfallen lassen und die Klasse konnte Muscheln suchen gehen. Nicht zum Essen allerdings, denn das zauberte der wechselnde Küchendienst aus den mitgebrachten Vorräten. So entstanden unter der Anleitung unserer ehemaligen Kollegin Frau Müller köstliche Kreationen und keiner vermisste die badenden Karotten. Am Freitagabend um 21.30 waren schließlich alle wieder in Neuenburg - müde, aber begeistert von dieser tollen Fahrt. (Text: C. Harter & S. Ebinger, Fotos: S. Ebinger)
Aktuelles
Leinen los für die R9b
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Der Blumenteppich ist fertig!
Die AES- Gruppen W9a, R6a und W7a arbeiteten 6 Wochen lang an einem Blumenteppich um ein Zeichen zu setzen.
Unterstützt von der Ideenschmiede Steinenstadt, dem Dorfverein Zienken, dem Maschentreff Neuenburg und dem Altenwerk Neuenburg häkelten die SchülerInnen einen Teppich voller Blumen von 1.10m auf 1,60m. Dieser Teppich wurde nun am Montag, den 27.07., in der Stadtbibliothek Neuenburg aufgehängt, wo ihn hoffentlich viele Menschen sehen. Denn er setzt ein Zeichen gegen Ökozid, jede Blume ist eine Unterschrift gegen massive Umweltzerstörung, deren Folgen wir im Moment klar erkennen. Die Idee entstand aus dem Projekt ´artagainstecocide` heraus, einer Bewegung, die diese Art von Protest in den öffentlichen Raum tragen will.
Im neuen Schuljahr wird der Teppich in der Schule aufgehängt werden und dann auf Wanderschaft gehen: Ins Rathaus Neuenburg, in das Altenwerk Neuenburg, nach Zienken und nach Steinenstadt. Auf dass so viele Menschen als möglich ihn sehen und die Blumen nicht verwelken. (Text: C. Harter / Fotos: C. Metzger & A. Turturici)
Es geht sportlich weiter - mit Stadtradeln!
Nun sind wir sogar persönlich vom Bürgermeister ausgezeichnet worden! Hoffentlich ist dies ein Ansporn für uns alle, im nächsten Jahr wieder so erfolgreich zu sein! Vielen Dank an alle Teammitglieder und Unterstützer! (Fotos Adrian Schmidt/Text Anna Turturici)
Und wieder ist Sporttag!
1Das Schuljahr endet sportlich an der Mathias-von-Neuenburg Realschule
Am Dienstag, den 28. Juli, dem vorletzten Schultag vor den Sommerferien, fand der traditionelle Sporttag der Mathias-von-Neuenburg Realschule bei noch angenehmen Temperaturen statt. Wie jedes Jahr organisierte die Fachschaft Sport diesen besonderen Tag, an dem die Klassen der Realschule entweder einen Abenteuerparcours, einen Drei-Stundenlauf, ein Völkerball- und ein Fußballturnier absolvieren konnten.
Krönender Abschluss war natürlich das Schüler-Lehrer Fußballturnier, bei dem sich die Mannschaft der Schüler mit einem soliden Sieg durchsetzen konnten.
Für diesen Sporttag konnte die Schule drei Sponsoren gewinnen, die den drei besten Klassen im Drei-Stundenlauf einen Zuschuss zur Klassenkasse stifteten und einen Beitrag zum geplanten Lesezimmer leisteten. Die Klasse 8a zeichnete sich ganz besonders aus und darf sich über 100 Euro für die Klassenkasse freuen. Unser Dank geht an die Firmen Bidirex, Neoperl und Auma! (Text & Fotos: C. Harter)
Sportaktionstag der Werkrealschule 2026
Engagement für die Gesellschaft - die Sozialerkundungswoche der W7
Die Schülerinnen und Schüler der W7a und W7b lernten eine Woche lang sozial-pflegerische Einrichtungen und deren MitarbeiterInnen in und um Neuenburg kennen.
Fr. Rabus, eine Sozialarbeiterin der Stadt Neuenburg, berichtete anschaulich von Unterstützungsangeboten, die die Stadt Menschen in Not bietet. Viele Probleme unserer Mitmenschen waren uns völlig unbekannt und machten uns sehr betroffen. Zwei Jugendhilfeeinrichtungen durften wir kennen lernen. Beim Besuch der Villa Kunterbunt in Auggen beschrieb Hr. Wäldle, der Leiter der „Villa“, anschaulich, wie die Jugendlichen hier leben und ihren Alltag verbringen.
Fr. Angeletta von Kirschbäumleboden besuchte uns in der Schule und erzählte, dass die Privatsphäre der Kinder und Jugendlichen, die dort leben oder zur Schule gehen, geschützt ist. Betroffen machte uns, warum Kinder nicht mehr zu Hause bei den Eltern leben können oder dürfen. Erstaunt hat uns aber, wie offen, vorurteilsfrei, geduldig, aber auch klar und strukturiert die Erwachsenen mit den Kindern umgehen, um sie auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.
Im Jugendzentrum Neuenburg erlebten wir, dass auch für uns Jugendliche viel angeboten wird. Rafael Kunz begrüßte uns herzlich in den super gestalteten Räumen des Jugendzentrums. Er lud uns zur Mitarbeit und Unterstützung ein. Am liebsten wären wir geblieben, um all die Spiele zu nutzen und ausgiebig zu chillen.
Vor dem Besuch im Edith-Stein-Haus,, der Seniorenwohnanlage auf dem LGS-Gelände, waren wir alle etwas befangen: Wie wird es sein, auf so viele alte Menschen zu treffen? Wie werden sich die Senioren uns gegenüber verhalten? Wie sollen wir uns ihnen gegenüber benehmen?
Die Alltagsbegleiterin Sina berichtete so lebhaft und voller Emotionen vom Umgang mit Senioren, dass wir alle Berührungsängste verloren. Das Edith-Stein-Haus ist ein heller, gemütlicher, einladender und sehr freundlicher Ort. Die Senioren hatten genauso Berührungsängste wie wir mit ihnen. Doch als wir eine Bastelgruppe besuchten, fand sich Gelegenheit miteinander zu sprechen, was die Atmosphäre deutlich entspannte.
Beeindruckt haben uns alle MitarbeiterInnen, die mit Ruhe und Heiterkeit, mit Herz und Einfühlungsvermögen auf die Bewohner eingehen und uns so herzlich empfangen haben.
Die Woche beendeten wir wieder im Sitzungssaal des Rathauses. Diesmal ging es nicht um sozial-pflegerische Berufe, sondern um das Ehrenamt. Der Bürgerverein Neuenburg zeigte uns, wie wichtig das Ehrenamt für die Gemeinschaft ist. Uns wurde bewusst, dass z.B. Vereine nicht ohne ehrenamtliche Mitarbeiter ihre Angebote aufrechterhalten können. In einem Ehrenamt tätig zu sein, hilft den Mitmenschen, aber auch dir selbst: Anderen zu helfen bringt Freude, neue Freunde und eine ganz andere Sicht auf die Welt, man lernt dazu. Im Gespräch eröffneten sich Möglichkeiten, wie auch wir mitmachen können.
Diese Woche hat uns gezeigt, dass die verschiedenen Berufe in der Sozialen Arbeit sehr vielfältig sind, aber auch schwer und belastend. Die Not und das Leid der Kinder, Jugendlichen, Familien oder Senioren mitzutragen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Woche verdeutlichte uns aber auch, dass unser Leben nicht selbstverständlich ist und dass sich jeder von uns vorurteilsfrei für andere engagieren sollte.
(Text/Bilder Anna Turturici)
„Das waren die schönsten fünf Jahre meines Lebens“
8Am 16. und 17. Juli fanden die Abschlussfeiern der Neunt- und ZehntklässlerInnen der Mathias-von-Neuenburg Schule statt.
Am Donnerstag, den 16. Juli fand zuerst die Abschlussfeier der 9. und 10. KlässlerInnen der Werkrealschule statt. In einer schön geschmückten Aula fand Melek, 9b, rührende Worte, als sie der Schulzeit, die für sie und ihre KlassenkameradInnen nun zu Ende geht, gedachte. Die schönste Zeit ihres Lebens sei es gewesen, sie dankte den LehrerInnen und den Eltern von Herzen für die tolle Begleitung. Auch Enya, die Schülersprecherin der Realschule, fand am 17. Juli anlässlich der Abschlussfeier der 10. Klassen der Realschule ähnliche Worte, jetzt, wo die Schulzeit vorbei sei, merkten sie erst, wie gut sie es gehabt hätten.
Beide Abschlussfeiern waren emotional ergreifend, bei beiden sprachen mehrere SchülerInnen über die Schulzeit und griffen Anekdoten und Erinnerungen auf. Auch die kommissarische Schuleiterin Birgith Keinert stellte fest, dass die Abschlussfeier einen der Höhepunkte im Schulleben darstelle, so viele SchülerInnen hätten ihr Ziel erreicht, all die Arbeit werde nun belohnt.
Herr Ziel, der Stellvertreter des Bürgermeisters, wies auf den spannenden Weg hin, der nun vor den AbsolventInnen läge, und wünschte ihnen alles Gute für ihre Zukunft. Nach der Übergabe der Zeugnisse durch die KlassenlehrerInnen wurden die Preise vergeben. Viel Glück und alles Gute für alle AbsolventInnen! (Text: C. Harter / Fotos: C. Harter & M. Wesemael)
Lesehund Amy fördert die Lesemotivation bei Schülern
Auch in diesem Schuljahr konnten wir Frau Birgit Kühn mit ihrem Lesehund Amy an unserer Schule begrüßen. Über die Einrichtung des Juniorhelfer-Programms und mit Hilfe des DRK Müllheim kam Frau Kühn mit Amy regelmäßig zu uns nach Neuenburg an die Schule. Der Lesehund soll bei Schülerinnen und Schüler die Lesemotivation fördern und Ängste beim Lesen abbauen.
Im Rahmen des Deutsch Plus Unterrichts in der Stufe 5 der Werkrealschule hat an diesem Programm abwechselnd eine Kleingruppe von Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Der Besuch von Amy war für viele Schüler ein kleines Highlight der Woche und entwickelte sich zu einem festen Ritual. Dabei konnten die Schüler in einer gemütlichen und ruhigen Atmosphäre verschiedene Bücher in der Kleingruppe laut vorlesen.
Die Anwesenheit von Amy hat dazu beigetragen, dass die Schüler beim Vorlesen sicherer wurden und auch in schwierigen Lesesituationen zu Ruhe kamen. Schüler, die anfänglich sogar etwas Angst vor Hunden hatten, konnten mit der Zeit diese abbauen und fühlten sich bei Amy sehr wohl. Wir bedanken uns sehr bei Frau Kühn für ihr Engagement und freuen uns, dass sie uns im nächsten Schuljahr mit Amy bei der Leseförderung weiterhin unterstützen wird. (Text & Fotos: H. Imamovic)
Wir freuen uns über jede Spende
Der Förderverein unserer Schule macht sich für ein Lesezimmer an der Realschule stark und bittet um Spenden:
Lesen eröffnet neue Welten, stärkt die Fantasie und ist eine wichtige Grundlage für den schulischen und persönlichen Erfolg. Doch nicht alle Kinder und Jugendlichen haben zu Hause einen ruhigen Ort oder ausreichend Bücher, um ihre Lesefreude zu entdecken und zu fördern.
Deshalb möchte der Förderverein unserer Realschule ein gemütliches Lesezimmer einrichten – einen Ort, der zum Lesen, Entdecken und Verweilen einlädt. Mit bequemen Sitzmöglichkeiten, Bücherregalen, einer vielfältigen Auswahl an Büchern und einer angenehmen Atmosphäre soll ein Raum entstehen, in dem Schülerinnen und Schüler gerne Zeit verbringen.
Das Lesezimmer wird während der Pausen, in Freistunden und im Rahmen schulischer Angebote genutzt. Es soll die Lesekompetenz fördern, die Freude an Büchern wecken und einen ruhigen Rückzugsort im Schulalltag bieten.
Für die Einrichtung benötigen wir unter anderem Bücher, Regale, Sitzmöbel, Beleuchtung und weitere Ausstattung. Als Förderverein möchten wir dieses Projekt gemeinsam mit unserer Schulgemeinschaft verwirklichen – dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, einen Ort zu schaffen, der vielen Schülerinnen und Schülern über Jahre hinweg zugutekommt. Jeder Beitrag – ob klein oder groß – bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.
Wenn Sie spenden möchten, rufen Sie einfach die verlinkte Seite auf. Die gesamte Schule bedankt sich sehr für diese tolle Idee und für jede Spende!
MvN goes ZDF!!
Nein, eigentlich andersrum: ZDF goes Schule, so heißt die exklusive Bildungsinitiative des ZDF, an der wir als eine von nur 50 Schulen teilnehmen dürfen. Was kommt da auf uns zu? Das Programm liest sich spannend: Schulbesuche von ZDF- Programmschaffenden, Online Schulstunden, Studio- und Backstageangebote und vieles mehr - nun kommt das Wissen bald nicht nur aus dem Schulbuch, sondern direkt von der Foschungsstation. Wenn man sich online zu einer Antarktisstation zuschaltet oder Tiefseetauchern direkt über die Schulter blickt, gewinnt man ganz andere und neue Einsichten, es öffnet sich ein Fenster zur Welt.
Ziel des Projektes ist neben dem Wissenserwerb, die Medienkompetenz der SchülerInnen zu stärken und einen dauerhaften Austausch zu gewährleisten. Schon jetzt kann man auf schule.zdf.de viele Videos, Dokumentationen und Filme gratis anschauen. Wir sind sehr gespannt auf diese gemeinsame Expedition!
(TExt: C. Harter / Bild: https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung)