• Alles so schön sauber hier!

            Die Mathias-von-Neuenburg Schule hilft mit bei der Stadtputzaktion der Stadt Neuenburg am Rhein:

            Am Samstag, den 22. März 2025, war es wieder soweit und die Stadt Neuenburg am Rhein rief zum wiederholten Mal ihre Bürger auf, sich bei der großen Stadtputzete ehrenamtlich zu engagieren und ihre Stadt von den Folgen achtloser Müllentsorgung zu befreien. Auch die Schüler*innen der Mathias-von-Neuenburg Schule wollten selbstverständlich ihren Beitrag dazu leisten und so hatten sich bereits am Freitag, den 21. März, über 50 Schüler*innen aus den Klassenstufen 5 und 6 zusammengefunden und ein ihnen zugewiesenes Areal um das Schulgelände bis hin zu den Einkaufszentren herum vom lästigen Unrat befreit. Ausgerüstet mit Handschuhen, Warnwesten, Greifzangen und einer Vielzahl blauer Müllsäcke zogen die Schüler*innen in Kleingruppen los. Voller Energie und Tatendrang wurde in der zweistündigen Aktion eine große Menge an Müll geborgen und fachgerecht entsorgt. Eine Radabdeckung, Töpfe und Pfannen, sowie eine Abdeckleiste gehörten zu den kuriosen Funden an diesem Tag. Die begleitenden Lehrkräfte teilten im Nachgang eine große Betroffenheit der Schüler*innen über den verantwortungslosen Umgang mit der Natur mit. Auch im Unterricht werden in diesen Klassenstufen umweltrelevante Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz etc. behandelt, dazu passte diese praktische Einheit ganz hervorragend.

            Zum wohlverdienten Abschluss erhielten alle Beteiligten im Schülercafé des Schulzentrums ein belegtes Brötchen und ein Getränk und waren sichtlich stolz auf die geleistete Arbeit. (Text & Foto: Martin Doll)

          • Stell dir vor, du hast eine 1,2

            Motivationscoaching mit Osman Citir an der Mathias-von-Neuenburg Schule

            Am 18. und 19. März stellte sich der Jugendcoach Osman Citir im Stadthaus von Neuenburg einer ganz besonderen Aufgabe: Die jeweils ungefähr 200 Schülerinnen und Schülern der Klassen 7-10 der Mathias-von-Neuenburg Schule für das Lernen zu begeistern und ihnen begreifbar zu machen, dass auch sie erfolgreicher in der Schule sein können. Sein Erfolgsrezept dabei: Selbstmotivation und persönliches Engagement, nicht stupides Auswendiglernen. So sei zum Beispiel die Mitarbeit ein Schlüssel, um in der Schule besser zu werden: Wer mehr mitmacht, denkt mehr mit, versteht die Lerninhalte besser und muss zu Hause nicht mehr so viel lernen. Citir verknüpft seine eigene Lebensgeschichte und seine Ratschläge zu einer mitreißenden Bühnenstory, die die Schülerinnen und Schüler ganze vier Stunden in den Bann zog. Er bedient sich dabei der Jugendsprache und spielt augenzwinkernd mit seinem eigenen Migrationshintergrund, was ihn authentisch wirken lässt.

            Initiiert wurde das Coaching durch den Förderverein der Schule, der sich mit dem Vorschlag an die Schulleitung wandte, Citir doch an die Schule einzuladen. Die Schulleitung unterstützte den Vorschlag und so kamen die beiden Lernmotivationstage zustande. Während des abwechslungsreichen Bühnenprogramms wurden die Schülerinnen und Schüler, aber auch die anwesenden Lehrkräfte immer wieder einbezogen und angesprochen, die Ratschläge selbst waren praxisnah und gut verständlich. Wer mehr wissen möchte, dem empfahl Citir sein Buch, das verspricht, den motivierten Lesenden „easy und entspannt zu Bestnoten“[1] zu führen. Citir steht seit 2009 als Jugendcoach auf der Bühne, sein explizites Ziel: Die Jugendlichen dazu zu führen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, falsche Freunde zu entlarven, das Lernen zu lernen und so bessere Noten zu schreiben, um schließlich mehr aus ihrem Leben zu machen.

            (Text & Fotos: Claudia Harter) /1] https://www.osmancitir.de/bildung/

          • Wir waren dort – auf dem Mars, auf dem Jupiter, auf dem Saturn!

            Der Blick über den Tellerrand – gemeinsam besuchten die 5. und 6. Klässler der Werkreal- und Realschule am Mittwoch 26.02.205 vormittags in Freiburg das Planetarium. Wir flogen berauscht durch den aktuellen Sternenhimmel und seinen Sternbilder, bekamen erklärt, wie man sie findet. Was gar nicht schwer ist. Wir waren die Astronauten und reisten zu den Sternen, durchquerten dafür die Wolkenwirbel des Riesenplaneten Jupiter und durchquerten die Ringe des Saturn. Am Schluss sammelten wir Kometeneis nach einer Kernsprengung. Wir lernten viel über die Unterschiede zwischen Sternen, Kometen, Monden und den Planeten. Die Bedeutung der Sonne leuchtete uns ein.

            Berauscht vom Klang, beseelt vom Licht und vom Staunen zeigten die vielen neugierigen interessierten Fragen der „Astronauten“.

            Wie im Traum verging der letzte Schultag und ließ uns staunen und demütig nach einer Reise durch die Galaxie heimfahren – in unseren überschaubaren Schulort.

            Ein gelungener Ausflug – Ausbruch aus unserer kleinen Welt – mit einem fernen Blick über unseren Tellerrand, der unser Bewusstsein einnordete und einen gelungenen Schultag beendete.