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            • Der bekannte Moderator Erik von Pur+ besuchte am 21.10. 2026 die Mathias-von-Neuenburg Schule. Gemeinsam mit den sechsten Klassen experimentierte er, sprach über Fake Videos und erzählte anschließend in einem persönlichen Interview von seinem Leben und seiner Arbeit.

              Ein besonderer Gast sorgte am Mittwoch dem 21.10. an der Realschule in Neuenburg für Aufregung: Erik von Pur+ war zu Besuch. Für die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse hatten er und sein Team ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet dabei ging es nicht nur um spannende Experimente, sondern auch um Fernsehen, Medien und die Frage, was im Internet eigentlich alles echt ist. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass hinter solchen Events viel mehr steckt als man von außen normalerweise mitbekommt. Bevor die Experimente starten, muss man viel vorbereiten. Ton, Licht und Mikrofone müssen funktionieren und die Experimente sollten so aufgebaut sein, dass man sie mit nur wenigen Handgriffen durchführen kann.

              Experimentieren statt nur zuschauen

              Bei dem Besuch durften die sechsten Klassen der Schule selbst aktiv werden. Vor drei Gruppen wurden Experimente und Fragen vorgeführt. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler nicht einfach nur zuhören, sondern überlegen, welche Antwort richtig sein könnte. Ein Experiment beschäftigte sich zum Beispiel mit Temperaturen und der Reaktion des menschlichen Körpers auf Kälte. Es wurde dabei erklärt, warum die Haut bei Kälte blasser wird. Die Antwort darauf lautet, dass sich die Blutgefäße bei Kälte zusammenziehen und so die Haut schlechter durchblutet wird. Auch mit Wasser und Wasserdampf wurde experimentiert. Die Schülerinnen und Schüler konnten beobachten, wie sich Temperatur verändert und was passiert, wenn Wasser erhitzt wird. Gemessen wurden dabei die verschiedensten Messwerte. Doch nicht nur Hitze und Kälte waren Thema. Auch Salzwasser spielte bei einem Versuch eine Rolle. Schülerinnen und Schüler sollten überlegen, was mit verschiedenen Flüssigkeiten passiert und warum sich Wasser unter bestimmten Bedingungen unterschiedlich verhält. Dabei kam heraus, dass sich der Gefrierpunkt verschiebt, wenn Wasser mit Salz gemischt wird, und man deshalb im Winter auf den Straßen Salz streut.

              Ein weiteres Experiment beschäftigte sich mit einer Luftblase in einer Flasche. Die Klassen sollten zunächst überlegen, wie sich die Luftblase bei Schwerelosigkeit verhalten würde, dann wurde ein Parabelflug mit einer solchen Flasche gezeigt. Genau das machte die Experimente besonders spannend, es wurde vermutet, dann ausprobiert und anschließend gemeinsam erklärt, warum das Ereignis so passiert. Jeder dachte mit!

              Neben naturwissenschaftlichen Experimenten ging es auch um das Thema künstliche Intelligenz. Erik zeigte den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe von Fake Videos, dass man im Internet nicht automatisch alles glauben sollte, was man sieht. Durch moderne Technik können Bilder und Videos so verändert werden, dass sie echt wirken, obwohl die dargestellte Situation so gar nicht stattgefunden hat. Bei einem Spiel mussten die Gruppen verschiedene Videos beurteilen und herausfinden, welches gezeigte Szenario in den Videos tatsächlich so passiert ist oder nicht. Dabei wurde auch darüber gesprochen, wie die KI ihre Informationen auswählt. Suchmaschinen und soziale Medien zeigen uns nicht einfach zufällig Inhalte. Es steckt immer eine künstliche Intelligenz dahinter. Likes, Aufmerksamkeit und Algorithmen beeinflussen gleichzeitig, welche Videos wir sehen.

              Am Ende der Vorführung stand deshalb eine wichtige Botschaft: Nicht alles, was im Internet echt aussieht, muss auch wirklich echt sein.

              Ein Interview mit Erik

              Nach dem Programm hatte ich die Möglichkeit, Erik selbst zu interviewen und dabei wollte ich nicht nur etwas über Pur+ erfahren, sondern auch wissen wie er überhaupt zu seinem Beruf gekommen ist. Auf die Frage: ,, Was solltest du früher einmal werden ?“, erzählte Eric, dass sein Vater Elektroniker war und er deshalb zunächst ebenfalls in diese Richtung dachte. Später machte er jedoch ein Praktikum in einem Radio. Dadurch entdeckte er eine andere Richtung, die ihn interessierte. Schließlich studierte er Medienwissenschaften. Dabei zitierte er auch einen Satz der gut zu seinem Lebensweg passte: ,, Ich habe nicht gesucht, aber ich habe gefunden.“ Sein beruflicher Weg war also nicht von Anfang an festgelegt und vieles entwickelte sich erst durch die Erfahrung, die er in seinem Leben machte. Er meinte, dass er früher nie gedacht hätte mal eine Sendung wie Pur+ zu moderieren. Außerdem stellte ich mir die Frage, wie die Pur+ Folgen entstehen. Er erzählte mir von einer Planungsredaktion, die nicht nur entscheidet um welche Themen es geht, sondern auch darauf achtet was die Zuschauer interessieren könnte und welche Folgen man in der Vergangenheit gedreht hat, die man heute neu drehen könnte. Schließlich verändert sich die Welt ständig und somit auch die Fragen, die junge Menschen beschäftige.

              Besonders interessant fand ich die Antwort auf die Frage, welche Drehs ihn emotional am meisten mitnehmen. Er erklärte daraufhin, dass er vor allem Drehs über persönliche Lebensgeschichten anderer Leute immer sehr im Gedächtnis behalte. Gleichzeitig macht er aber auch gerne Beiträge über Tiere. Diese Drehs findet er besonders cool und abwechslungsreich, da er ein großer Tierfan ist.

              Ich interessierte mich auch dafür ob bei einem Dreh schon mal etwas Teures kaputt gegangen ist. Erik berichtete von einem Dreh in Japan, bei dem es um die Herstellung traditioneller Schwerter ging. Wenn das Schwert fertig geschmiedet ist, wird es glühend heiß ins kalte Wasser getaucht. Dieser besondere Moment sollte eine Kamera aus der Unterwasserperspektive filmen. Beim Zusammenbau der Kamera wurde allerdings etwas Wichtiges vergessen. Eine Platte, die die Kamera wasserdicht machen sollte, fehlte. Und als schließlich das Kommando kam, dass das Schwert gleich ins Wasser getaucht werden würde, war es zu spät. Die Kamera fiel ins Wasser und ging kaputt. Das zeigt, dass auch bei professionellen Fernsehproduktionen nicht immer alles nach Plan läuft.

              Meine Schlussfrage lautete: ,,Warum machst du eigentlich Pur+ ?“ Seine Antwort fand ich besonders bewundernswert. Er meinte, er möchte mit seinen Sendungen junge Menschen stark machen und Ihnen dabei helfen, ihren eigenen Standpunkt in der heutigen Welt zu finden. Genau das passte auch zum Programm in der Schule, die Schülerinnen und Schüler sollten nicht einfach nur die Antwort bekommen. Sie sollten selbst überlegen, mögliche Antworten finden und kritisch hinterfragen, was sie sehen. Der Besuch von Erik war deshalb mehr als nur ein Treffen mit einem bekannten Fernsehmoderator, es war ein Stück Lernen für das Leben.

              Text: Alissa Kroner R10b

            • Halloweenparty der Klassen 5 bis 7 lockte Geister, Hexen und Zombies in die Schule ...

              Am 21. Oktober verwandelte sich unsere Schule in ein echtes Gruselkabinett: Von 17.15 bis 19.15 Uhr feierten die Klassen 5 bis 7 eine schaurig-schöne Halloweenparty.

              Schon beim Eintreffen sorgten die Kostüme für Gänsehaut und Gelächter. Vampire, Skelette, Hexen und Zombies tummelten sich auf der Tanzfläche, und bei guter Musik blieb keine Mumie lange still stehen. Zwischendurch wurde bei gemeinsamen Spielen um die Wette gegruselt und gelacht. Auch ein Kostümpreis wurde verliehen!

              Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Eiskalter Slush, frische Waffeln und heiße Würstchen sorgten dafür, dass selbst die hungrigsten Untoten wieder zu Kräften kamen.

              Nach zwei Stunden voller Spaß, Musik und guter Laune war der Spuk leider schon wieder vorbei. Wir sagen Danke an alle, die mitgefeiert, dekoriert, gebacken und organisiert haben. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Buuuhhhh! (Text & Fotos: A. Turturici)

            • Heute, am Mittwoch den 21.10. fand die Wissensshow Pur+ des ZDF an unserer Schule statt. Teilnehmen durften alle 6. Klassen, moderiert wurde die Show von Eric Mayer. Unser Presseteam arbeitet derzeit mit heißer Feder an den Berichten und den Fotos, aber ein paar Eindrücke vorab wollten wir euch nicht vorenthalten. (Text: C. Harter / Fotos: C. Harter & Madina Espinghol)

            • Am Freitag, den 9. Oktober fand der Neuenburger Berufsinformationstag in der Mathias-von-Neuenburg Schule statt. 25 Aussteller aus verschiedenen Branchen stellten sich und ihre Firmen vor, außerdem konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Werdegänge an den beruflichen Schulen erkunden. Vorausgegangen war der NEBIT die Veranstaltung ´Allez Hop zum Job`, ein deutsch-französisches Projekt, das 180 Teilnehmende und Auszubildende aus Frankreich und Deutschland zusammenbrachte. Hier nahmen 13 Betriebe und Institutionen teil, auch die Polizei und die Bundeswehr. Es galt, in gemischten Teams verschiedene Prüfungen und Wettkämpfe zu meistern, wobei nicht deutlich war, wer nun Auszubildender und wer Schüler war. Dadurch ergab sich eine entspannte und motivierte Atmosphäre, die auch den Nachmittag prägte. Ein rundweg gelungene und zukunftsweisende Veranstaltung fanden die Schülerinnen und Schüler. (Text: C. Harter & M. Doll/ Fotos: H. Imamovic)

            • Es ist warmes Wetter, man hat Durst, kauft sich eine Limo und hat ... keinen Flaschenöffner dabei. Das passiert der Technikgruppe der R7B nicht mehr so schnell, da durfte sich jeder seinen individuellen Flaschenöffner herstellen. Es entstanden viele verschiedene Designs: Baseballschläger, Schildkröte ... oder Biber?, Boxsack, Fisch, Traktor mit Anhänger, Rennauto, Limoflasche ... - wer erkennt sie alle? :)  (Bild: L. Bär, Text: C. Harter)

            • Der Dienstag, der 16. September 2026, stand unter einem ganz besonderen Motto an der Mathias-von-Neuenburg Schule: `Du bist wertvoll`. Mit diesem Spruch begrüßte die kommissarische Schulleiterin Birgith Keinert in der gut gefüllten Aula die neuen 5. Klässlerinnen und 5. Klässler. Jeder habe eine ganz besondere Gabe, der eine könne gut zuhören, der andere gut rechnen, der nächste gut zeichnen, und alle zusammen machen das große Mosaik der Schulgemeinschaft aus. Mit der Einschulung der neuen 5. Klassen sei dieses Mosaik der Schulgemeinschaft wieder vollständig.

              Auch die 6. Klassen der Schule begrüßten ihre neue Klassenkaradinnen und – kameraden mit Gedichten, einem Rap auf Englisch und einer gefüllten Schultasche mit guten Wünschen. Außerdem erhielt jede neue Schülerin, jeder neue Schüler einen Schulplaner, gesponsert von dem Förderverein der Schule, und ein Willkommensgeschenk, gesponsert von der Firma Nemera, mit der die Schule eine Kooperation unterhält.

              Nach der herzlichen Begrüßung riefen die Klassenlehrerinnen die neuen Schülerinnen und Schüler auf und gleich darauf ging es auch schon in die Klassenzimmer. Die Eltern erhielten noch einige Informationen durch die Schulleitung, dann endete der erste Schultag in der neuen Schule aufgrund des Streiks etwas früher als gewöhnlich. Schon bald wird es heißen, alles nicht mehr neu hier – aber immer noch aufregend. Allen neuen 5. Klassen wünschen wir: Herzlich willkommen an der Mathias-von-Neuenburg Schule. (Text & Foto: C. Harter)

            • Segel setzen sich nicht alleine - jeder musste mit anpacken bei dieser ganz besonderen Klassenfahrt: Die R9b fuhr vom 19.7. bis zum 24.7. auf dem Dreimaster-Plattbodenschiff "Noorderlicht" durchs Ijsselmeer. Los ging´s in Harlingen in den Niederlanden, wo das Schiff erst einmal mit frischen Vorräten beladen werden musste. Einige Karotten und Brokkoli landeten im Wasser, aber das meiste gelangte heil an Bord, so dass am nächsten Tag die Segel gesetzt und Kurs auf Vlieland, eine westfriesische Insel, genommen werden konnte. Dort war erstmal Shoppen, Eisessen und Volleyballspielen angesagt, bevor es am nächsten Tag Richtung Terschelling ging - unter Segelkraft. Es blieb sportlich, ein Ritt durch die Dünen und eine Fahrradtour standen auf dem Programm - beides konsequent mit Helm, was die Holländer vor allem bei der Radtour etwas irritierte. Am Mittwoch ging es in die Disko und am Donnerstag war das Wasser weg - das Schiff konnte sich im Watt auf einer Sandbank trockenfallen lassen und die Klasse konnte Muscheln suchen gehen. Nicht zum Essen allerdings, denn das zauberte der wechselnde Küchendienst aus den mitgebrachten Vorräten. So entstanden unter der Anleitung unserer ehemaligen Kollegin Frau Müller köstliche Kreationen und keiner vermisste die badenden Karotten. Am Freitagabend um 21.30 waren schließlich alle wieder in Neuenburg - müde, aber begeistert von dieser tollen Fahrt. (Text: C. Harter & S. Ebinger, Fotos: S. Ebinger)

            • Die AES- Gruppen W9a, R6a und W7a arbeiteten 6 Wochen lang an einem Blumenteppich um ein Zeichen zu setzen.

              Unterstützt von der Ideenschmiede Steinenstadt, dem Dorfverein Zienken, dem Maschentreff Neuenburg und dem Altenwerk Neuenburg häkelten die SchülerInnen einen Teppich voller Blumen von 1.10m auf 1,60m. Dieser Teppich wurde nun am Montag, den 27.07., in der Stadtbibliothek Neuenburg aufgehängt, wo ihn hoffentlich viele Menschen sehen. Denn er setzt ein Zeichen gegen Ökozid, jede Blume ist eine Unterschrift gegen massive Umweltzerstörung, deren Folgen wir im Moment klar erkennen. Die Idee entstand aus dem Projekt ´artagainstecocide` heraus, einer Bewegung, die diese Art von Protest in den öffentlichen Raum tragen will.

              Im neuen Schuljahr wird der Teppich in der Schule aufgehängt werden und dann auf Wanderschaft gehen: Ins Rathaus Neuenburg, in das Altenwerk Neuenburg, nach Zienken und nach Steinenstadt. Auf dass so viele Menschen als möglich ihn sehen und die Blumen nicht verwelken. (Text: C. Harter / Fotos: C. Metzger & A. Turturici)

            • Nun sind wir sogar persönlich vom Bürgermeister ausgezeichnet worden! Hoffentlich ist dies ein Ansporn für uns alle, im nächsten Jahr wieder so erfolgreich zu sein! Vielen Dank an alle Teammitglieder und Unterstützer! (Fotos Adrian Schmidt/Text Anna Turturici)

            • Das Schuljahr endet sportlich an der Mathias-von-Neuenburg Realschule

              Am Dienstag, den 28. Juli, dem vorletzten Schultag vor den Sommerferien, fand der traditionelle Sporttag der Mathias-von-Neuenburg Realschule bei noch angenehmen Temperaturen statt. Wie jedes Jahr organisierte die Fachschaft Sport diesen besonderen Tag, an dem die Klassen der Realschule entweder einen Abenteuerparcours, einen Drei-Stundenlauf, ein Völkerball- und ein Fußballturnier absolvieren konnten.

              Krönender Abschluss war natürlich das Schüler-Lehrer Fußballturnier, bei dem sich die Mannschaft der Schüler mit einem soliden Sieg durchsetzen konnten.

              Für diesen Sporttag konnte die Schule drei Sponsoren gewinnen, die den drei besten Klassen im Drei-Stundenlauf einen Zuschuss zur Klassenkasse stifteten und einen Beitrag zum geplanten Lesezimmer leisteten. Die Klasse 8a zeichnete sich ganz besonders aus und darf sich über 100 Euro für die Klassenkasse freuen. Unser Dank geht an die Firmen Bidirex, Neoperl und Auma! (Text & Fotos: C. Harter)

            • Die Schülerinnen und Schüler der W7a und W7b lernten eine Woche lang sozial-pflegerische Einrichtungen und deren MitarbeiterInnen in und um Neuenburg kennen.

              Fr. Rabus, eine Sozialarbeiterin der Stadt Neuenburg, berichtete anschaulich von Unterstützungsangeboten, die die Stadt Menschen in Not bietet. Viele Probleme unserer Mitmenschen waren uns völlig unbekannt und machten uns sehr betroffen. Zwei Jugendhilfeeinrichtungen durften wir kennen lernen. Beim Besuch der Villa Kunterbunt in Auggen beschrieb Hr. Wäldle, der Leiter der „Villa“, anschaulich, wie die Jugendlichen hier leben und ihren Alltag verbringen.

              Fr. Angeletta von Kirschbäumleboden besuchte uns in der Schule und erzählte, dass die Privatsphäre der Kinder und Jugendlichen, die dort leben oder zur Schule gehen, geschützt ist. Betroffen machte uns, warum Kinder nicht mehr zu Hause bei den Eltern leben können oder dürfen. Erstaunt hat uns aber, wie offen, vorurteilsfrei, geduldig, aber auch klar und strukturiert die Erwachsenen mit den Kindern umgehen, um sie auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.

              Im Jugendzentrum Neuenburg erlebten wir, dass auch für uns Jugendliche viel angeboten wird. Rafael Kunz begrüßte uns herzlich in den super gestalteten Räumen des Jugendzentrums. Er lud uns zur Mitarbeit und Unterstützung ein. Am liebsten wären wir geblieben, um all die Spiele zu nutzen und ausgiebig zu chillen.

              Vor dem Besuch im Edith-Stein-Haus,, der Seniorenwohnanlage auf dem LGS-Gelände, waren wir alle etwas befangen: Wie wird es sein, auf so viele alte Menschen zu treffen?  Wie werden sich die Senioren uns gegenüber verhalten? Wie sollen wir uns ihnen gegenüber benehmen?

              Die Alltagsbegleiterin Sina berichtete so lebhaft und voller Emotionen vom Umgang mit Senioren, dass wir alle Berührungsängste verloren. Das Edith-Stein-Haus ist ein heller, gemütlicher, einladender und sehr freundlicher Ort. Die Senioren hatten genauso Berührungsängste wie wir mit ihnen. Doch als wir eine Bastelgruppe besuchten, fand sich Gelegenheit miteinander zu sprechen, was die Atmosphäre deutlich entspannte.

              Beeindruckt haben uns alle MitarbeiterInnen, die mit Ruhe und Heiterkeit, mit Herz und Einfühlungsvermögen auf die Bewohner eingehen und uns so herzlich empfangen haben.

              Die Woche beendeten wir wieder im Sitzungssaal des Rathauses. Diesmal ging es nicht um sozial-pflegerische Berufe, sondern um das Ehrenamt. Der Bürgerverein Neuenburg zeigte uns, wie wichtig das Ehrenamt für die Gemeinschaft ist. Uns wurde bewusst, dass z.B. Vereine nicht ohne ehrenamtliche Mitarbeiter ihre Angebote aufrechterhalten können. In einem Ehrenamt tätig zu sein, hilft den Mitmenschen, aber auch dir selbst: Anderen zu helfen bringt Freude, neue Freunde und eine ganz andere Sicht auf die Welt, man lernt dazu. Im Gespräch eröffneten sich Möglichkeiten, wie auch wir mitmachen können.

              Diese Woche hat uns gezeigt, dass die verschiedenen Berufe in der Sozialen Arbeit sehr vielfältig sind, aber auch schwer und belastend. Die Not und das Leid der Kinder, Jugendlichen, Familien oder Senioren mitzutragen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Woche verdeutlichte uns aber auch, dass unser Leben nicht selbstverständlich ist und dass sich jeder von uns vorurteilsfrei für andere engagieren sollte.

              (Text/Bilder Anna Turturici)

            • Am 16. und 17. Juli fanden die Abschlussfeiern der Neunt- und ZehntklässlerInnen der Mathias-von-Neuenburg Schule statt.

              Am Donnerstag, den 16. Juli fand zuerst die Abschlussfeier der 9. und 10. KlässlerInnen der Werkrealschule statt. In einer schön geschmückten Aula fand Melek, 9b, rührende Worte, als sie der Schulzeit, die für sie und ihre KlassenkameradInnen nun zu Ende geht, gedachte. Die schönste Zeit ihres Lebens sei es gewesen, sie dankte den LehrerInnen und den Eltern von Herzen für die tolle Begleitung. Auch Enya, die Schülersprecherin der Realschule, fand am 17. Juli anlässlich der Abschlussfeier der 10. Klassen der Realschule ähnliche Worte, jetzt, wo die Schulzeit vorbei sei, merkten sie erst, wie gut sie es gehabt hätten.

              Beide Abschlussfeiern waren emotional ergreifend, bei beiden sprachen mehrere SchülerInnen über die Schulzeit und griffen Anekdoten und Erinnerungen auf. Auch die kommissarische Schuleiterin Birgith Keinert stellte fest, dass die Abschlussfeier einen der Höhepunkte im Schulleben darstelle, so viele SchülerInnen hätten ihr Ziel erreicht, all die Arbeit werde nun belohnt.

              Herr Ziel, der Stellvertreter des Bürgermeisters, wies auf den spannenden Weg hin, der nun vor den AbsolventInnen läge, und wünschte ihnen alles Gute für ihre Zukunft. Nach der Übergabe der Zeugnisse durch die KlassenlehrerInnen wurden die Preise vergeben. Viel Glück und alles Gute für alle AbsolventInnen! (Text: C. Harter / Fotos: C. Harter & M. Wesemael)

            • Auch in diesem Schuljahr konnten wir Frau Birgit Kühn mit ihrem Lesehund Amy an unserer Schule begrüßen. Über die Einrichtung des Juniorhelfer-Programms und mit Hilfe des DRK Müllheim kam Frau Kühn mit Amy regelmäßig zu uns nach Neuenburg an die Schule. Der Lesehund soll bei Schülerinnen und Schüler die Lesemotivation fördern und Ängste beim Lesen abbauen.
              Im Rahmen des Deutsch Plus Unterrichts in der Stufe 5 der Werkrealschule hat an diesem Programm abwechselnd eine Kleingruppe von Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Der Besuch von Amy war für viele Schüler ein kleines Highlight der Woche und entwickelte sich zu einem festen Ritual. Dabei konnten die Schüler in einer gemütlichen und ruhigen Atmosphäre verschiedene Bücher in der Kleingruppe laut vorlesen.
              Die Anwesenheit von Amy hat dazu beigetragen, dass die Schüler beim Vorlesen sicherer wurden und auch in schwierigen Lesesituationen zu Ruhe kamen. Schüler, die anfänglich sogar etwas Angst vor Hunden hatten, konnten mit der Zeit diese abbauen und fühlten sich bei Amy sehr wohl. Wir bedanken uns sehr bei Frau Kühn für ihr Engagement und freuen uns, dass sie uns im nächsten Schuljahr mit Amy bei der Leseförderung weiterhin unterstützen wird. (Text & Fotos: H. Imamovic)

            • Der Förderverein unserer Schule macht sich für ein Lesezimmer an der Realschule stark und bittet um Spenden: 

              Lesen eröffnet neue Welten, stärkt die Fantasie und ist eine wichtige Grundlage für den schulischen und persönlichen Erfolg. Doch nicht alle Kinder und Jugendlichen haben zu Hause einen ruhigen Ort oder ausreichend Bücher, um ihre Lesefreude zu entdecken und zu fördern.

              Deshalb möchte der Förderverein unserer Realschule ein gemütliches Lesezimmer einrichten – einen Ort, der zum Lesen, Entdecken und Verweilen einlädt. Mit bequemen Sitzmöglichkeiten, Bücherregalen, einer vielfältigen Auswahl an Büchern und einer angenehmen Atmosphäre soll ein Raum entstehen, in dem Schülerinnen und Schüler gerne Zeit verbringen.

              Das Lesezimmer wird während der Pausen, in Freistunden und im Rahmen schulischer Angebote genutzt. Es soll die Lesekompetenz fördern, die Freude an Büchern wecken und einen ruhigen Rückzugsort im Schulalltag bieten.

              Für die Einrichtung benötigen wir unter anderem Bücher, Regale, Sitzmöbel, Beleuchtung und weitere Ausstattung. Als Förderverein möchten wir dieses Projekt gemeinsam mit unserer Schulgemeinschaft verwirklichen – dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

              Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, einen Ort zu schaffen, der vielen Schülerinnen und Schülern über Jahre hinweg zugutekommt. Jeder Beitrag – ob klein oder groß – bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

              Wenn Sie spenden möchten, rufen Sie einfach die verlinkte Seite auf. Die gesamte Schule bedankt sich sehr für diese tolle Idee und für jede Spende!

            • Nein, eigentlich andersrum: ZDF goes Schule, so heißt die exklusive Bildungsinitiative des ZDF, an der wir als eine von nur 50 Schulen teilnehmen dürfen. Was kommt da auf uns zu? Das Programm liest sich spannend: Schulbesuche von ZDF- Programmschaffenden, Online Schulstunden, Studio- und Backstageangebote und vieles mehr - nun kommt das Wissen bald nicht nur aus dem Schulbuch, sondern direkt von der Foschungsstation. Wenn man sich online zu einer Antarktisstation zuschaltet oder Tiefseetauchern direkt über die Schulter blickt, gewinnt man ganz andere und neue Einsichten, es öffnet sich ein Fenster zur Welt.

              Ziel des Projektes ist neben dem Wissenserwerb, die Medienkompetenz der SchülerInnen zu stärken und einen dauerhaften Austausch zu gewährleisten. Schon jetzt kann man auf schule.zdf.de viele Videos, Dokumentationen und Filme gratis anschauen. Wir sind sehr gespannt auf diese gemeinsame Expedition!

              (TExt: C. Harter / Bild: https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung)

            • Wolfgang Gerbig, der Schulsozialarbeiter der Mathias-von-Neuenburg Realschule ist in Rente gegangen. „Ich muss zu Herrn Gerbig“, war ein häufiger Satz, wenn man SchülerInnen im Schulgebäude fragte, wo sie hinwollten. Er war seit 2015 an der Realschule und hat dort viele wichtige Bausteine initiiert: Die Streitschlichter, den Schülermedientag, den Neuenburger Fußballcup, die Veranstaltung ´Stationen der Sucht´, die Medienwerkstatt, die Funbox, Sozialkompetenztraining, Fotowettbewerb … die Liste ist lang und die meisten Veranstaltungen sind inzwischen schon zu einer Tradition geworden, wie zum Beispiel auch die NeBit, der Neuenburer Berufsinformationstag, der es SchülerInnen und Unternehmen erlaubt, ins Gespräch zu kommen. Ein großes Anliegen waren ihm auch der richtige Umgang mit Social Media und Handys, hier nahm er die Eltern mit ins Boot und organisierte Elternabende, außerdem wollte er aktiv das Klassenklima und Sozialverhalten der Kinder verbessern. Hierfür ging es zum Beispiel in den Wald: An verschiedenen Stationen durften die SchülerInnen sich ausprobieren, mussten auf Slacklines balancieren, über eine Stange klettern und gemeinsam verschiedene Aufgaben meistern. Seine Impulse, seine Ideen bereicherten das Schulleben – nun ist er in der wohlverdienten Rente. Langweilen wird er sich dort jedoch wohl nicht, denn Wolfgang Gerbig ist ein Mensch mit vielen Facetten: Er steht als Sänger und Komponist auf den Bühnen des Markgräflerlandes, dort kennt man ihn als `Woger`. (Text & Foto: C. Harter)

            • Mal was anderes auf der Homepage: Die Klasse R8a hat aus aktuellem Anlass interessante Fakten zur WM aufgeschrieben, die wir euch nicht vorenthalten wollten. Wir hoffen, dass ihr die handschriftlichen Texte lesen könnt. Grüße von der R8a und Frau Mayer-Grosch.

            • Die Klasse R9b fährt mit selbst gebauten Flößen auf dem Rhein

              Am Montag, den 15. Juni, ging es am Rheinufer von Bad Bellingen um Alles oder Nichts: Würde es klappen, die von dem Team von do&be gelieferten Holzstücke und Luftschläuche so miteinander zu verbinden, dass daraus fünf gleiche Flöße würden? Mit denen man noch dazu gefahrlos den Rhein hinunter fahren könnte? 

              Zunächst etwas skeptisch machten sich die SchülerInnen der Klasse 9b der Mathias-von-Neuenburg Realschule an die Arbeit. Doch schnell fügten sich die Teile aneinander und die Flöße nahmen Form an. Nach nur einer Stunde standen fünf baugleiche Wasserfahrzeuge am Ufer und nun ging der Spaß erst richtig los. Die Flöße wurden zu Wasser gelassen, die jeweiligen Gruppen verteilten sich darauf und steuerten ihre Fahrzeuge mehr oder weniger geschickt den Rhein hinunter. Denn das Lenken war ein wenig tricky, beim Anlanden in Neuenburg wäre ein Floß fast weitergefahren, was der Fahrt am Ende noch ein spannendes Highlight verpasste – doch zum Glück kamen alle heil in Neuenburg an. Trocken war am Ende fast niemand mehr, was angesichts der sommerlichen Temperaturen allerdings perfekt war. (Text: C.Harter / Fotos: S. Ebinger)

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