• Druck machen um Leben zu retten

            Schulsanitäter der Mathias-von-Neuenburg Schule bilden Grißheimer Bürger am AED aus

            AED-Geräte hängen inzwischen an vielen öffentlichen Plätzen, aber wie benutzt man die automatisierten externen Defibrillatoren eigentlich? Da die Gemeinde Grißheim einen AED der Region der Lebensretter am Rathaus installiert hat, wollte sie nun die Bürger mit dem Umgang vertraut machen und bat die Schulsanitäter der Mathias-von-Neuenburg Schule um Unterstützung. Am 15. März folgten etwa 60 Anwohner der Einladung zu einem Reanimationstraining unter der Leitung von DRK-Ausbilderin und Schulsanitätsdienstleiterin Daniela Kirschner, die gemeinsam mit den Schulsanitätern zuerst die Funktionen des AEDs vorstellte. Danach ging es zur praktischen Ausbildung, der Umgang mit dem Gerät und die Herzdruckmassage zur Reanimation wurden geübt, viele Bürger gaben auch eine kleine Spende für den Schulsanitätsdienst.

            (Text & Foto: Dani Kirschner)

          • Alles so schön sauber hier!

            Die Mathias-von-Neuenburg Schule hilft mit bei der Stadtputzaktion der Stadt Neuenburg am Rhein:

            Am Samstag, den 22. März 2025, war es wieder soweit und die Stadt Neuenburg am Rhein rief zum wiederholten Mal ihre Bürger auf, sich bei der großen Stadtputzete ehrenamtlich zu engagieren und ihre Stadt von den Folgen achtloser Müllentsorgung zu befreien. Auch die Schüler*innen der Mathias-von-Neuenburg Schule wollten selbstverständlich ihren Beitrag dazu leisten und so hatten sich bereits am Freitag, den 21. März, über 50 Schüler*innen aus den Klassenstufen 5 und 6 zusammengefunden und ein ihnen zugewiesenes Areal um das Schulgelände bis hin zu den Einkaufszentren herum vom lästigen Unrat befreit. Ausgerüstet mit Handschuhen, Warnwesten, Greifzangen und einer Vielzahl blauer Müllsäcke zogen die Schüler*innen in Kleingruppen los. Voller Energie und Tatendrang wurde in der zweistündigen Aktion eine große Menge an Müll geborgen und fachgerecht entsorgt. Eine Radabdeckung, Töpfe und Pfannen, sowie eine Abdeckleiste gehörten zu den kuriosen Funden an diesem Tag. Die begleitenden Lehrkräfte teilten im Nachgang eine große Betroffenheit der Schüler*innen über den verantwortungslosen Umgang mit der Natur mit. Auch im Unterricht werden in diesen Klassenstufen umweltrelevante Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz etc. behandelt, dazu passte diese praktische Einheit ganz hervorragend.

            Zum wohlverdienten Abschluss erhielten alle Beteiligten im Schülercafé des Schulzentrums ein belegtes Brötchen und ein Getränk und waren sichtlich stolz auf die geleistete Arbeit. (Text & Foto: Martin Doll)

          • Stell dir vor, du hast eine 1,2

            Motivationscoaching mit Osman Citir an der Mathias-von-Neuenburg Schule

            Am 18. und 19. März stellte sich der Jugendcoach Osman Citir im Stadthaus von Neuenburg einer ganz besonderen Aufgabe: Die jeweils ungefähr 200 Schülerinnen und Schülern der Klassen 7-10 der Mathias-von-Neuenburg Schule für das Lernen zu begeistern und ihnen begreifbar zu machen, dass auch sie erfolgreicher in der Schule sein können. Sein Erfolgsrezept dabei: Selbstmotivation und persönliches Engagement, nicht stupides Auswendiglernen. So sei zum Beispiel die Mitarbeit ein Schlüssel, um in der Schule besser zu werden: Wer mehr mitmacht, denkt mehr mit, versteht die Lerninhalte besser und muss zu Hause nicht mehr so viel lernen. Citir verknüpft seine eigene Lebensgeschichte und seine Ratschläge zu einer mitreißenden Bühnenstory, die die Schülerinnen und Schüler ganze vier Stunden in den Bann zog. Er bedient sich dabei der Jugendsprache und spielt augenzwinkernd mit seinem eigenen Migrationshintergrund, was ihn authentisch wirken lässt.

            Initiiert wurde das Coaching durch den Förderverein der Schule, der sich mit dem Vorschlag an die Schulleitung wandte, Citir doch an die Schule einzuladen. Die Schulleitung unterstützte den Vorschlag und so kamen die beiden Lernmotivationstage zustande. Während des abwechslungsreichen Bühnenprogramms wurden die Schülerinnen und Schüler, aber auch die anwesenden Lehrkräfte immer wieder einbezogen und angesprochen, die Ratschläge selbst waren praxisnah und gut verständlich. Wer mehr wissen möchte, dem empfahl Citir sein Buch, das verspricht, den motivierten Lesenden „easy und entspannt zu Bestnoten“[1] zu führen. Citir steht seit 2009 als Jugendcoach auf der Bühne, sein explizites Ziel: Die Jugendlichen dazu zu führen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, falsche Freunde zu entlarven, das Lernen zu lernen und so bessere Noten zu schreiben, um schließlich mehr aus ihrem Leben zu machen.

            (Text & Fotos: Claudia Harter) /1] https://www.osmancitir.de/bildung/

          • Wir waren dort – auf dem Mars, auf dem Jupiter, auf dem Saturn!

            Der Blick über den Tellerrand – gemeinsam besuchten die 5. und 6. Klässler der Werkreal- und Realschule am Mittwoch 26.02.205 vormittags in Freiburg das Planetarium. Wir flogen berauscht durch den aktuellen Sternenhimmel und seinen Sternbilder, bekamen erklärt, wie man sie findet. Was gar nicht schwer ist. Wir waren die Astronauten und reisten zu den Sternen, durchquerten dafür die Wolkenwirbel des Riesenplaneten Jupiter und durchquerten die Ringe des Saturn. Am Schluss sammelten wir Kometeneis nach einer Kernsprengung. Wir lernten viel über die Unterschiede zwischen Sternen, Kometen, Monden und den Planeten. Die Bedeutung der Sonne leuchtete uns ein.

            Berauscht vom Klang, beseelt vom Licht und vom Staunen zeigten die vielen neugierigen interessierten Fragen der „Astronauten“.

            Wie im Traum verging der letzte Schultag und ließ uns staunen und demütig nach einer Reise durch die Galaxie heimfahren – in unseren überschaubaren Schulort.

            Ein gelungener Ausflug – Ausbruch aus unserer kleinen Welt – mit einem fernen Blick über unseren Tellerrand, der unser Bewusstsein einnordete und einen gelungenen Schultag beendete.

          • Bonjour Paris

            Am 12. Februar 2025 brachen 25 Schülerinnen und Schüler der 10. und 9. Klassen für zwei Übernachtungen nach Paris auf, um schon mal ihre Französischkenntnisse kurz vor der Kommunikationsprüfung im März zu testen.

            Gleich nach der Ankunft verschafften wir uns einen ersten Überblick und bestaunten vom Dachgeschoss des Tour Montparnasse die markanten Gebäude der Stadt. Ob alte Gassen im Viertel Le Marais, die beeindruckende Kathedrale Notre Dame, der Louvre mit den langen Warteschlangen vor der Mona Lisa, das Quartier Latin oder das pittoreske Montmartre und Sacré-Cœur, Paris bietet viele Eindrücke, die sich dicht aneinander drängten. Trotz zahlreichen Metro-Fahrten taten uns allen am Donnerstagabend auf dem Trocadéro-Platz die Füße weh. Aber dort wurden wir schließlich mit einem sagenhaften Blick auf den gerade beleuchteten Eiffelturm belohnt.

            Sicher war das für viele nicht der letzte Besuch in der Metropole, denn Paris bietet noch viel mehr. (Text: M. Wesemael, Foto: C.Harter)

          • Viele Mitmachaktionen, leckeres Essen und viele Infos am Tag der offenen Tür an der Mathias-von-Neuenburg Schule

            Wenn es nach Pfefferminzbonbons und Waffeln riecht, ist Tag der offenen Tür an der Mathias-von-Neuenburg Schule. Auch dieses Jahr konnten die Grundschulkinder, ihre Eltern und alle weiteren Interessierten am 07. Februar 2025 in vielen Workshops selbst aktiv werden und dabei spannende Fragen erkunden: Wie kann man Flüssigkeiten stapeln? Wie entzündet sich Papier selbst? Wer bemalt coole Masken? Von AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) bis Physik stellten sich fast alle Fächer der Schule mit tollen Mitmachangeboten vor: 

            Wer sich sportlich betätigen wollte, konnte In den Sporthallen kicken, an Seilen schaukeln, Federball oder Tischtennis spielen, im Fach Physik wurden Pfefferminzplätzchen hergestellt, in Kunst Masken gebastelt, in Französisch und Englisch Kreuzworträtsel gelöst und Fledermäuse gefaltet, während in Technik fleißig gesägt und gehämmert wurde. Den ganzen Vormittag wurden die Grundschüler der vierten Klassen von den Neuntklässlern der Mathias-von-Neuenburg Schule das Schulhaus geführt, um die Real- und die Werkrealschule aus erster Hand kennenzulernen. Am Nachmittag konnten sich Eltern, Kinder und Familienangehörige zusätzlich über die Schularten ´Realschule´ und ´Werkrealschule` informieren, die jeweils ein ganz besonderes Profil anbieten. So bietet die Werkrealschule die größtmögliche individuelle Unterstützung, während die Realschule einen anspruchsvollen Fächerkanon aufweist. Beide Schulen führen zu einem mittleren Bildungsabschluss und damit zu der Möglichkeit, entweder eine berufliche Ausbildung oder eine weiterführende Schule anzuschließen. Doch wie stapelt man nun Flüssigkeiten? Ganz einfach, man beachte die Dichte und schütte die Flüssigkeit mit der höchsten Dichte zuunterst in das Glas. (Text & Foto: C. Harter)

          • Vote4future im Neuenburger Stadthaus

            Vote4future, was ist das? Unter dem etwas seltsam anmutenden Titel verbirgt sich eine Aktion der Stadt Neuenburg am Rhein in Kooperation mit dem Jugendrat und den Neuenburger Schulen, bei der die Kandidaten und Kandidatinnen des Wahlkreises Müllheim/Lörrach interessierten Jugendlichen und Erstwählerinnen Rede und Antwort standen. Sie fand am 4. Februar um 18 Uhr im Stadthaus statt und wurde durch den Bürgermeister Jens Fondy-Langela eröffnet, danach folgte eine Vorstellungsrunde der Kandidaten und Kandidatinnen. Die Klasse 10b der Mathias-von-Neuenburg Schule besuchte diese Veranstaltung und die Schüler und Schülerinnen konnten die Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Parteien kennenlernen und ihnen nach der Vorstellungsrunde auch Fragen stellen.

          • Fahrrad-Sicherheitstag an unserer Schule

            Ende Januar besuchten Mechaniker von Jürgens Bike Shop unsere Schule, um die Fahrräder der Schüler*innen kostenlos auf ihre Verkehrssicherheit zu überprüfen. Viele nahmen das Angebot dankend an. Neben der Kontrolle wurden auch kleinere Reparaturen direkt vor Ort kostenlos durchgeführt – Griffe getauscht, Klingeln angebracht und Reflektoren montiert.

            Ein herzliches Dankeschön an Jürgens Bike Shop für diese tolle Aktion und ihren Beitrag zur Sicherheit auf dem Schulweg!

          • Ein Schultag „mal“ ganz anders - Autorenlesung mit Harald Gritzner in der Mathias-von-Neuenburg-Schule

            Wann, wenn nicht jetzt, sollen SchülerInnen begreifen, dass Bücher unsere Welt in erstaunlicher Weise bereichern. Schon früh sollten Kinder und Jugendliche ans Vorlesen und Lesen herangeführt werden, da die Erzähltradition der meisten Völker immer mehr in Vergessenheit gerät durch übermäßigen Gebrauch von SocialMedia.

            Sich ausdrücken zu können, ist Teilhabe an der Gesellschaft, Stimmrecht und Meinungsbildung. In diesem Kontext haben die Klassen 5 und 6 der Werkrealschule und Realschule Herrn Gritzner, einen zeitgenössischen Autor eingeladen. Er beschrieb anschaulich den Schaffensprozess eines Schriftstellers von der Idee über die Anlage bis zur Durchführung eines Buchprojekts. Interessant war, dass es häufiger auf die Idee der Fiktion als auf eine historische oder reale Tatsache ankommt.

            Gespannt verfolgten die Kinder die Ausführungen von Hr. Gritzner und stellten zahlreiche Fragen. Daraus entwickelte sich ein lebhafter Dialog. Anschauungsmaterial, seine Bücher und eine beeindruckende Lesung in drei Schulklassen vervollständigten das Bild eines gelungenen Schulmorgens. Hr. Gritzner las aus zwei unterschiedlichen Werken „Der Hirschsprung im Höllental“ und „Emil Eichhörnlein und der leuchtende Stern“ vor und begeisterte die Kinder durch seinen lebendigen Vortrag. Schnell kam der Wunsch bei den Kindern auf, häufiger derartige Aktionen zu veranstalten. Hr. Gritzner gab bereitwillig sein Einverständnis. Er hat bisher 7 Werke verfasst, die auch im Buchhandel zu erwerben sind.

            Es wurde die reale Situation von Literaturschaffenden hinterfragt, wieviel Arbeit und Mithilfe benötigt wird, um ein schönes Buch zu erstellen, wurde klar. Ob dann letztlich ein Gewinn erzielt wird, hängt entscheidend von den Stückzahlen beim Verkauf ab.

             Solang es Menschen gibt, die Erzähltraditionen hochhalten, wird es auch Kinder geben, die sich dafür begeistern und vielleicht eines Tages selbst schreiben. Einen großen Dank an Hr. Gritzner, der mit den SchülerInnen den Versuch gewagt hat, in diese Richtung zu gehen.

          • Präventionstheaterstück „TABU“ sensibilisiert

            Erstmals fand an der Mathias-von-Neuenburg-Schule das Präventionstheaterstück "TABU" statt, das 203 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 und 7 für sexuellen Missbrauch sensibilisierte. Es erzählte die Geschichte einer Betroffenen und vermittelte den Jugendlichen, wie sie sich schützen und Hilfe holen können. Bereits am Vorabend konnten Eltern Einblicke in das Theaterstück gewinnen, um die Thematik besser zu verstehen.

            Das Projekt wurde durch den Freiburger Verein "Aktiv gegen Missbrauch" und unserem Förderverein finanziert. Die Kooperation mit dem Verein besteht seit drei Jahren. Ein zentrales Engagement ist das jährliche Backen und Spenden von Plätzchen durch Schülerinnen und Schüler im Fach AES, deren Verkaufserlös dem Verein zugutekommt.

            Auch das Kollegium wurde durch einen von der Schule organisierten Infoabend mit der Polizei für das Thema sensibilisiert. 

            Mit dieser Initiative setzen wir ein klares Zeichen für Aufklärung, Prävention und Schutz und zeigen, wie wichtig gemeinsames Engagement gegen sexualisierte Gewalt ist.

          • Sport, Spaß und Schnee: Unser Wintersporttag auf dem Notschrei

            Die Schülerinnen und Schüler der Mathias von Neuenburg Werkrealschule erlebten einen unvergesslichen Wintersporttag auf dem Notschrei. Für die Klassen 5 bis 10 gab es vielfältige Angebote: Ski- und Snowboardkurse sowie eine Winterwanderung mit Schlittenfahrt.

            Viele der Teilnehmenden konnten an diesem Tag über sich hinauswachsen und neue Fähigkeiten erlernen. Besonders schön war zu sehen, wie groß die Freude über persönliche Erfolgserlebnisse war. Auch das Wetter spielte besser mit als erwartet, was die gute Stimmung zusätzlich verstärkte.

            Wir hatten eine Menge Spaß und bedanken uns herzlich bei unserem Förderverein. Ohne die Übernahme der Buskosten wäre dieser erlebnisreiche Tag nicht möglich gewesen.

            Ein Tag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

            Wir hatten eine Menge Spaß und bedanken uns herzlich bei unserem Förderverein. Ohne die Übernahme der Buskosten wäre dieser erlebnisreiche Tag nicht möglich gewesen.

            Ein Tag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

          • Besuch des Europaparlaments in Straßburg

            Europa ist einzigartig und besteht aus vielen verschiedenen Staaten - wie vielen eigentlich? Und welche Rolle spielt das Europaparlament und was ist der Unterschied zum Europarat? Dies und noch viel mehr wollten die 10. Klassen der Mathias-von-Neuenburg Realschule am 13.12.2024 direkt vor Ort in Straßburg, Sitz des Europaparlamentes, erfahren. Zunächst beeindruckte die Architektur des Parlamentsgebäudes, dann ging es ins Innere, um mehr über die verschiedenen Organe Europas zu erfahren. So lernten die Schülerinnen und Schüler, dass das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission die Gesetze, die in der gesamten EU gelten, erarbeiten. Die Kommission schlägt neue Rechtsvorschriften vor, die anschließend vom Parlament und vom Rat der Europäischen Union verabschiedet werden. Die Mitgliedstaaten setzen diese dann um, und die Kommission stellt ihrerseits sicher, dass sie ordnungsgemäß angewandt werden. Im Europarat sitzen die Regierungsschefs der einzelnen Länder, das Europaparlament vertritt die Bürgerinnen und Bürger und wird direkt gewählt und die Europäische Kommission ist das Exekutivorgan der EU. Aha. Wieder was gelernt. Und wie viele Mitgliedsstaaten hat denn nun Europa? Es sind 27.

            Nach dieser informativen Besichtigung des Europaparlaments blieb am Nachmittag sogar noch genügend Zeit, um über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und ein wenig Straßburg anzuschauen. (Text: C. Harter / Photos: R. Maresch)

          • Ein Vormittag mit gelebter Physik!

            Wir, die W6a machten uns von Neuenburg auf und besuchten die Miniphänomena der PH-Freiburg, eine Ausstellung mit unzähligen physikalischen Modellen zum Ausprobieren, Staunen und Begreifen.

            Wir bauten Brücken, spürten Schallwellen. Mit Hilfe von Kugelbahnen begriffen wir, was Erdbeschleunigung ist. Wir erfuhren, wie man Hochhäuser erdbebensicher macht. Erfassten, wie ein Telefon funktioniert und lernten eine Camera obscura kennen.

            Nette Student*Innen führten mit uns in kleinen Gruppen Experimente durch. Wir ließen uns Zeit, um jeden Versuch zu bewältigen und suchten nach Erklärungen für das Beobachtete.

            Erfüllt von Staunen und lauten „AHAs“ verging die Zeit extrem schnell und kurzweilig. Zwei Stunden waren unheimlich schnell vorbei, am Schluss werteten die Student*Innen Ihre Ergebnisse aus und verabschiedeten sich mit einem letzten Versuch, der uns in Erinnerung blieb und bis heute beschäftigt. Durch Links- und Rechtsdrehung einer schwarzweißen Rosette vergrößerte oder verkleinerte sich ein Bild geradezu magisch, verschob sich die physikalische Welt in eine fantastische Dimension, eine optische Täuschung. Fasziniert und erfüllt verließen wir voller Begeisterung die phänomenale Miniphänomena.

          •  Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ 2024/25 am Schulverbund MvN

            Sportlich hochmotiviert und gepaart mit einer großen Vorfreude nahmen die beiden Schulmannschaften der Mathias-von-Neuenburg Schule (Real - und Werkrealschule) am 5. Dezember 2024 am Fußballturnier im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Die erste Qualifikationsrunde WK3 (Jahrgänge 2011-2013) auf Kreisebene war mit zwei weiteren teilnehmenden Mannschaften, dem Markgräfler Gymnasium Müllheim und des Faust Gymnasiums Staufen sportlich hochkarätig besetzt und nur der Erste und Zweite des Turniers qualifizieren sich für die nächste Runde des renommierten Schulwettbewerbs.

            Unterschiedlicher konnten die Zielvoraussetzungen der beiden Neuenburger Teams nicht sein. Während das Realschulteam durchaus berechtigte Hoffnungen auf das Weiterkommen hegte, ging es bei dem sehr jungen Team der Werkrealschule lediglich darum Erfahrungen zu sammeln und sich leidenschaftlich zu verkaufen. Eins vorweg, beide Vorhaben gelangen.

            Bei winterlichen Temperaturen kam es auf dem sehr gut zu bespielenden Kunstrasen des FC Neuenburg zu einem spannenden Turnierverlauf. Die Spiele waren im Gesamten sehr fair und es gab tolle Spielzüge zu sehen. Das Faust-Gymnasium Staufen konnte sich letztlich mit drei Siegen als Gruppenerster durchsetzen. Das Spiel zwischen der Realschule und des Markgräfler Gymnasiums musste die Entscheidung um den zweiten Platz bringen, in dem sich das Müllheimer Team trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands am Ende durchsetzen konnte. Das Werkrealschulteam hat trotz dreier Niederlagen eine ansprechende Leistung gezeigt und konnte sich auch mit einem Ehrentreffer belohnen frei nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“.

            Die Ergebnisse:  Gymnasium Müllheim – WRS Neuenburg 1:0, RS Neuenburg – Gymnasium Staufen, WRS Neuenburg – RS Neuenburg 0:4, Gymnasium Staufen – Gymnasium Müllheim 2:0 RS Neuenburg – Gymnasium Müllheim 2:0 Gymnasium Staufen – WRS Neuenburg 4:0           

            Ein besonderer Dank geht an das Team der Schulsanitäter des Schulverbunds, die das Turnier medizinisch betreut haben und vielleicht schon durch ihre Anwesenheit dafür gesorgt haben, dass es zu keiner einzigen Verletzung kam.

            Endstand: 1. Platz Faust-Gymnasium Staufen 2. Platz Markgräfler Gymnasium Müllheim 3. Platz Mathias-von-Neuenburg Realschule 4. Platz Mathias-von-Neuenburg Werkrealschule

            „Die Mannschaft RS“: Niklas Kössler, Felix Hofmann, Leo Grünmüller, Maxim Seel, Matteo Nassi, Tim Neumann, Luca Siegwolf, Henos Kibreab, Jona Ruh, Richie Ojimgba, David Steininger, Dominik Olszowy, Janosch Hofmann, Ruwen Peters, Noah Sütterlin, Elias Marzouk Trainer: Rafael Machado

            WRS „Das Team“: Can Luca Vella, Maximilian Moddelmog, Santino Fontanetta, Fatmir Hajdari, Ebu Bekir Kavakli, Yasin Kavakli, Dijan Vezaj, Saliou Niang, Benjamin Behrendt, Esad Güleroglu, Stefan Suppes, Makar Bilyi, Metin Erol, Leon Kartun Trainer: Martin Doll

          • Krabat - Besuch des Theaters im Marienbad

            "Meide den Koselbruch und die Mühle am Schwarzen Wasser, es ist nicht geheuer dort". Doch Krabat, der vierzehnjährige Waisenjunge, verdingt sich trotz aller Warnungen als Lehrling in der geheimnisvollen Mühle. Der Roman von Otfried Preußler wurde dieses Jahr vom Theater im Marienbad in Szene gesetzt und die Klassen 6a und 7b der Realschule besuchten das Theaterstück. Es war sehr beeindruckend, wie vier Schauspieler den langen Text lebendig und anschaulich spielten, zum Greifen nah direkt vor den, zum Größtenteil faszinierten, SchülerInnen. Auch die Mühle wurde in dem aufwendig gestalteten Bühnenbild lebendig, die Geschichte riss fast alle mit, bis hin zum Ende nach mehr als zwei Stunden Spielzeit. (Text: C. Harter / Foto: Webseite Theater im Marienbad)

          • Kunst und Kulinarik mit "groß" und "klein"

            Im Rahmen des AES-Unterrichts führte die Klassenstufe 10 WRS ein besonderes Projekt durch. Die AES-Gruppe von Frau Keinert hatte sich das Projekt überlegt und vorbereitet. Dabei leiteten die „Großen“ zwei Gruppen der 5. Klasse WRS an. Gruppe 1 stellte liebevoll gestaltete Weihnachtskarten her, während Gruppe 2 leckere Pizzen in der Küche zubereitete, die zum Abschluss von allen gierig verspeist wurden. Alle waren sich einig, dass ein weiteres Projekt zusammen mit „groß“ und „klein“ folgen soll.